Pizzaofen Vergleich: Ooni Koda oder Ooni Koda 16?

by Helge Heinemann
Ooni Koda 16 und Ooni Koda 12 im Test

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Der Ooni Koda und der Koda 16 im Test! Ooni hat uns beide Geräte zur Verfügung gestellt und wir klären die häufig gestellte Frage: “Welcher Koda ist der richtige für mich?”

Ooni Koda 16 oder Ooni Koda 12

Der Größenunterschied vom Koda 16 zum 12er wird schon bei der Verpackung deutlich.

Pizza zu Hause backen: Ein Ooni muss her!

Jeder isst gerne Pizza. Wer sie zu Hause selber backt wird sich schnell mit dem richtigen Teig beschäftigen, sich einen Pizzastein zulegen und im Haushaltbackofen die ersten passablen Pizzen zaubern. Vielleicht nutzt man auch den Grill im Garten, wo man schon recht hohe Temperaturen erreicht aber häufig mit der fehlenden Hitze von oben zu kämpfen hat. Hat einen erstmal der Ehrgeiz und die Pizzasucht gepackt, sucht man als passionierter Hobby-Pizziolo schnell nach einer Möglichkeit in den eigenen vier Wänden bei 500°C zu backen. Die Lösung: Ein Pizzaofen für zu Hause.

Der kleine Koda: Ein transportabler Pizzaofen mit Gas

Auf dem Markt sind Möglichkeiten mit Holz, Pellets oder Gas zu finden. Der Ooni Koda wird mit Gas betrieben. Man kann also die gewohnten Propan-Flaschen vom Gasgrill verwenden. Mit nur 9,3 Kilogramm und seinen ausklappbaren Beinen ist der Koda total flexibel und portabel einsetzbar. Ich hatte ihn tatsächlich schon mehrmals mit bei Freunden. Die schwarze Außenverkleidung besteht aus kaltgewälztem Kohlenstoff und lässt den Pizzaofen zusammen mit der stylischen Form wie ein kleines Raumschiff aussehen. Der Pizzastein ist 1cm dick und besteht aus Codierit. Er misst 30 cm in der Breite und bittet somit Platz für eine Pizza in typischen 28 cm Durchmesser.

Eine Pizza im Ooni Koda

Eine neapolitanische Pizza im Ooni Koda

Gezündet wird der kleine Pizzaofen über eine in den Drehregler an der Rückseite integrierte Piezo-Zündung. Diese funktioniert auch nach mittlerweile einem Jahr noch einwandfrei und zündet den Brenner auf der Rückseite des Koda zuverlässig. Nach nur 15 Minuten ist der Ofen vollständig aufgeheizt und erreicht über 500 °C. Perfekt um eine neapolitanische Pizza zu zaubern!

Der Koda in der Praxis

Nachdem der Ofen vorgeheizt ist, der perfekte Teig durch die Luft gewirbelt und belegt wurde, kann der Koda seine Stärken unter Beweis stellen. Wir empfehlen direkt den perforierten Pizzaschieber von Ooni mit zu bestellen, denn davon gleitet die rohe Pizza so in den Ofen. Jetzt heißt es dabei bleiben, denn in nur 20-30 Sekunden ist das erste Viertel des Randes in die Höhe explodiert und wirft schon herrlich braune Blasen. Zeit für die erste Drehung. Mit dem Schieber vorsichtig unter den halbgaren Boden gleiten, die Pizza herausholen und um 180 Grad drehen. Nach weiteren 20 Sekunden eine 90 Grad Drehung vollziehen. Danach noch die vierte Seite backen und nach nicht mal zwei Minuten ist eine Pizza gelungen, wie sie einfach kein Haushaltsofen fertig bringt.

Neapolitanische Pizza aus dem Ooni Pizzaofen Koda

Super fluffiger Rand durch 500°C im Ooni

Der Ooni Koda

Vorteile

 

Nachteile

  • leicht
  • nur ein Brenner hinten
  • flexibel und mobil
  • Pizza muss dreimal gedreht werden
  • schnell aufgeheizt
  • dünner Stein, gibt Hitze schnell ab
  • heiß! Über 500°C
  • enger Innenraum
  • fertig montiert
  • sehr flach, was das Hereinsehen schwierig macht
  • nur 90 Sekunden bis zur Pizza

Perfekte Pizza – mit etwas Übung

Der kleine Ooni Koda zaubert eine hervorragende Pizza. Er heizt schnell auf, der dünne Pizzastein kommt ruck zuck auf die richtige Temperatur. Die Flamme des kräftigen Brenners schlägt wunderbar über die Pizza und lässt den Rand aufgehen wie ein Heliumballon. Damit die Pizza aber wirklich perfekt wird ist einiges an Übung nötig. Viele Pizzen habe ich am Anfang zu nah hinten an der Brenner gelegt oder beim Drehen zu weit nach hinten geschoben, was den Rand dort innerhalb von Sekunden verbrennen lässt. Damit das nicht passiert ist es wichtig die Pizza relativ weit vorne abzulegen und dann die Hitze etwas zu reduzieren. So gibt man dem Boden ausreichend Zeit, um auf dem vorgeheizten Stein soweit durchzubacken, dass man beim ersten Drehen unbeschadet unter die Pizza fahren kann. Der Rest ist mit etwas Übung ein Kinderspiel.

Pizza aus neapolitanischem Pizzateig

Neapolitanische Pizza Margherita

Der Ooni Koda 16: Jetzt wird’s ernst!

Nachdem wir schon festgestellt haben, dass man den kleinen Ooni Koda bedenkenlos in seinen Karton packen und zu Freunden mitnehmen kann, wird allein beim Anblick des angelieferten Pakets beim Koda 16 schon klar: Keine Chance! Das Teil ist riesig! Für Balkonnutzer wird es schon fast etwas eng. 😉

Ooni Koda 16 und Ooni Koda 12 im Test

Der Ooni Koda 16 ist in echt noch wuchtiger als er hier wirkt.

Ooni scheint die Schwächen des kleinen Bruders genau angeschaut und verbessert zu haben, während die Stärken beibehalten worden sind. Die Verwandtschaft ist aufgrund der Form und Außenverkleidung unverkennbar. Der Koda 16 kommt mit den selben praktischen, klappbaren Beinen daher. Er ist mit 58,9 cm nicht nur deutlich breiter, sondern im Innenrau auch höher. Das verspricht bessere Sicht auf den Backfortschritt der Pizza. Insgesamt ragt er aufgebaut 37,2 cm in die Höhe und ist riesige 63,4 cm tief. Diese Maße sind auch notwendig um bis zu 40 cm große Pizzen auf den 5 mm dickeren Stein als beim kleinen Bruder unterzubringen. Dass der Stein etwas dicker ist, sorgt dafür, dass er die Hitze besser hält und der Boden etwas schneller backt als beim Koda 12. Gleichzeitig braucht der Große dadurch aber auch fünf Minuten länger zum Aufheizen.

Das Herzstück des Ooni Koda 16: Der neue Brenner!

Ooni Koda 16 im Einsatz

Der Ooni Koda 16 sorgt mit seinem L-förmigen Brenner für hervorragenden Ofentrieb.

Der markanteste Entwicklungsschritt tritt spätestens beim Zünden in Augenschein. Nein, der Regler mit Piezo-Zündung ist nicht gemeint, auch wenn der nun praktischerweise an die Seite des Geräts gewandert ist. Es geht um den Brenner. Dieser ist gut doppelt so groß und in L-Form entwickelt. Somit wird die Pizza nicht nur von hinten gebräunt, sondern erhält gleich von zwei Seiten brutale Hitze. Das führt zu dem enormen Vorteil, dass sie nur noch einmal gedreht werden muss. Kombiniert mit dem deutlich größeren und tieferen Innenraum, sorgt das dafür, dass der Boden vorne in jedem Fall ausreichend durchgebacken ist, bevor es zur Drehung kommt.

Der Ooni Koda 16

Vorteile

 

Nachteile

  • riesengroß! Platz zum backen!
  • riesengroß! Man braucht Platz!
  • nur einmal drehen dank L-förmigem Brenner
  • 18,2 kg – doppelt so schwer wie der Koda 12
  • besserer Blick auf die Pizza
  • nicht besonders mobil – siehe Gewicht
  • heiß! – über 500°C
  • liegt nicht flach auf, wenn die Beine eingeklappt sind
  • fertig montiert
  • Drehregler leichter zu bedienen, da seitlich montiert
  • nur 90 Sekunden bis zur perfekten Pizza

Fazit

Ob Pizza oder Flammkuchen beide Kodas machen richtig Freude. Mit etwas Übung liefert ihr im Garten Ergebnisse ab, die eure Gäste einfach verblüffen werden. Dabei bieten beide Geräte Vor- und Nachteile. Wer Platz und Geld zur Verfügung hat, dem kann man allein wegen der Handhabung und dem besseren Blick in den Ofen den Koda 16 empfehlen. Viel falsch macht man allerdings auch mit dem Ooni Koda 12 nicht. Im kleineren Ofen braucht die Pizza etwas mehr Aufmerksamkeit und Fingerspitzengefühl, dafür ist er auch mal schnell in den Kofferraum gepackt und mit zu Freunden oder Familie genommen.

Flammkuchen

Flammkuchen
Tarte flambée

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